Voraussetzungen für die Teilnahme an der Sichtung

Die Sichtung für den Landeskader erfolgt jährlich zum Ende der Wettkampfsaison für die neue Saison auf einem Sichtungslehrgang durch den Landestrainer, die Stützpunkttrainer und die Leistungssportreferentin.

Teilnehmer des Sichtungslehrgangs können sowohl durch den Landestrainer geladene Kletterinnen und Kletterer sein, potentielle neue Kadermitglieder können sich aber auch aus Eigeninitiative heraus zur Sichtung melden.

Grundlage für die Teilnahme am Sichtungslehrgang sind die in der Saison gezeigten Leistungen und die erreichten Platzierungen bei den Qualifikationswettkämpfen zur Landesmeisterschaft, bei der Landesmeisterschaft selbst, bei den Deutschen Jugendcups, den Deutschen Sportklettercups, den Westdeutschen und Deutschen Meisterschaften in allen Altersklassen, ggf. bei den Kidscups, falls das Alter noch nicht zur Teilnahme an den Landesmeisterschaftswettkämpfen berechtigte.

Wettkampferfahrung ist Voraussetzung für die Nominierung für den Landeskader.

Im Ausnahmefall kann auch eine Einzelsichtung im Laufe der Saison auf Empfehlung des Landes- oder eines Stützpunkttrainers zur Mitte der Wettkampfsaison erfolgen.

Die Sichtung erfolgt hauptsächlich aufgrund der in der Disziplin Schwierigkeit gezeigten Leistungen. Leistungen in den Disziplinen Bouldern und Speed können zusätzlich berücksichtigt werden, um z.B. vorhandene Potentiale aufzuzeigen.

Folgende Onsight-Fähigkeit, gemessen an Routen künstlicher Kletterwände (Schwierigkeitsgrade nach UIAA) wird von den zu Sichtenden erwartet:

Alterskategorie
weiblich
männlich
Jugend C
7
7
Jugend B
7
8-
Jugend A
8-
8+
Junioren
8-
8+
Erwachsene
8
9-
Die genannten Schwierigkeitsgrade entsprechen in etwa den auf den Landesmeisterschaftswettkämpfen geforderten Einstiegsgraden.
Burgi Beste

letztes Upload: 25.11.2010
© Klaus Hogrebe (DAV LV-NRW)


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