Rockmaster
Arco: Jonas Baumann knapp am Sieg vorbei! |
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| Drei Starter aus den Reihen des DAV waren eingeladen zum legendärsten aller Kletterwettkämpfe am vergangenen Wochenende: Jonas Baumann (Wuppertal) war für das Bouldern nominiert, Thomas Tauporn (Schwäbisch-Gmünd) und Juliane Wurm (Wuppertal) für den Lead-Wettbewerb. Und vor allem Baumann war es, der einer ohnehin schon sehr gut verlaufenen Saison mit einem zweiten Platz in Arco noch die Krone aufsetzte: Bei hochsommerlichen Temperaturen und einer Bombenstimmung in der „Weltstadt des Klettertourismus und der Kletterwettkämpfe“ musste Baumann nur dem österreichischen Rivalen Kilian Fischhuber den Vortritt lassen. |
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| Im KO-Modus überstanden Fischhuber und Baumann sowie Gabriele Moroni (I) die ersten drei Boulder, bevor die letzten drei der ehemals acht Starter am letzten Boulder den Sieg unter sich ausmachten. Überraschend: Weltmeister Alexey Rubtsov (RUS) war bereits am ersten Boulder ausgeschieden. So schrammte Baumann nur knapp am begehrten Titel „Rockmaster“ vorbei, den vor ihm mit Stefan Glowacz und Christian Bindhammer erst zwei Deutsche tragen durften – auch mit dem zweiten Platz schließt Baumann damit eine äußerst erfolgreiche internationale Saison ab: Weltcupsieg in Vail (USA), Platz 5 im Gesamtweltcup und Platz 6 in der Weltrangliste – damit hat sich der Wuppertaler endgültig in der Weltspitze etabliert. | |
Drei
Starter aus den Reihen des DAV waren eingeladen zum legendärsten aller
Kletterwettkämpfe am vergangenen Wochenende: Jonas Baumann
(Wuppertal) war für das Bouldern nominiert, Thomas Tauporn
(Schwäbisch-Gmünd) und Juliane Wurm (Wuppertal)
für den Lead-Wettbewerb. Und vor allem Baumann war es, der einer ohnehin
schon sehr gut verlaufenen Saison mit einem zweiten Platz in Arco noch die
Krone aufsetzte: Bei hochsommerlichen Temperaturen und einer Bombenstimmung
in der „Weltstadt des Klettertourismus und der Kletterwettkämpfe“
musste Baumann nur dem österreichischen Rivalen Kilian Fischhuber den
Vortritt lassen. Im KO-Modus überstanden Fischhuber und Baumann sowie
Gabriele Moroni (I) die ersten drei Boulder, bevor die letzten Drei der
ehemals acht Starter am letzten Boulder den Sieg unter sich ausmachten.
Überraschend: Weltmeister Alexey Rubtsov (RUS) war bereits am ersten
Boulder ausgeschieden. So schrammte Baumann nur knapp am begehrten Titel
„Rockmaster“ vorbei, den vor ihm mit Stefan Glowacz und Christian
Bindhammer erst zwei Deutsche tragen durften – auch mit dem zweiten
Platz schließt Baumann damit eine äußerst erfolgreiche
internationale Saison ab: Weltcupsieg in Vail (USA), Platz 5 im Gesamtweltcup
und Platz 6 in der Weltrangliste – damit hat sich der Wuppertaler
endgültig in der Weltspitze etabliert. |
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Nicht
ganz so erfolgreich lief es leider für die Deutschen im Lead-Wettbewerb:
Während Baumanns Freundin Juliane Wurm sich mit einem
achten Platz und vor allem einer guten After-Work-Leistung noch halbwegs
im stark besetzten Feld behaupten konnte, reichte es für Teamkollege
Thomas „Shorty“ Tauporn leider nicht zu mehr
als dem undankbaren vorletzten Platz. Bei den beiden hart geschraubten Routen
im After Work & Onsight musste der aktuell beste Deutsche im Weltcup
dann doch unerwartet früh die Segel streichen. Zumindest war er damit
nicht alleine im Teilnehmerfeld: Auch für Jorg Verhoeven (NED, 10.
Platz), Patxi Usobiaga (E, 7. Platz) oder Tomas Mrazek (CZE, 6. Platz) lief
es eher suboptimal. So stand dem wiederholten Sieg des Spaniers Ramon Julian
Puigblanque nichts im Wege – er holte sich zum vierten Mal in seiner
Karriere den begehrten Titel. Hinter ihm landete ein wiedererstarkter David
Lama (A) auf dem zweiten Platz vor dem eigentlichen Topfavoriten Adam Ondra
(CZE), dem man vor allem im After Work mehr zugetraut hatte. |
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| Die Damenkonkurrenz sah eine neue alte Bekannte ganz oben auf dem Treppchen: Nach langer Verletzungspause fand Angela Eiter (A) erstaunlich schnell wieder den Weg zurück an die Weltspitze: Hauchdünn und nach einem Patzer ihrer bis dahin führenden Teamkollegin Johanna Ernst sicherte sie sich ihren mittlerweile fünften Rockmaster-Titel vor Mina Markovic (SLO) und Jain Kim (KOR). | |
| Die besten vier Damen und Herren duellierten sich danach noch einmal in einer nicht ganz so schweren Route (immer noch 7c+ bei den Herren und 7b+ bei den Damen) auf Zeit: Cedric Lachat (SUI) holte sich hier den Sieg hauchdünn vor Adam Ondra und Ramon Puigblanque, bei den Damen siegte souverän Jain Kim vor Angela Eiter und Mina Markovic. Beim „echten“ Speedklettern an der Standardwand gewannen Edyta Ropek (POL) und Libor Hroza (CZE) die Rockmastertitel. | |
| Für die deutschen Weltcupstarter und alle die, die nicht zum Rockmaster eingeladen wurden, geht es schon am 25./26.9. mit dem Weltcup im belgischen Puurs weiter im internationalen Terminkalender . |
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Weitere Infos siehe unter www.rockmaster.com
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| Matthias
Keller |
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